28.04.2026

Wenige Teilnehmer, kleine Karte und trotzdem Riesenstimmung!

von Friedmar Richter

Nachdem unsere TUOL-Jugend bereits letztes Jahr einen KO-Sprint in Annaberg-Buchholz angeboten hatte und dieser kurzfristig wegen Teilnehmermangel abgesagt werden musste, sollte die Veranstaltung heuer am Sonntag nach der Sächsischen Meisterschaft Sprint-OL tatsächlich stattfinden. Auch diesmal waren die Meldezahlen eher ernüchternd. Nicht einmal ein Viertel derer, die noch am Vortag in Meißen liefen, traute sich nach Annaberg. Die Ausreden waren vielfältig, häufig war die Meinung "Bloß wegen eines Sprints fahre ich nicht 2 Stunden." zu hören. Dabei wurden statt einem sogar drei Sprints angeboten. Denn nach Qualifikation und Halbfinale durften auch die nicht für's Finale qualifizierten Läuferinnen und Läufer ihre eigenen B-Finale ausfechten.
Als wertvolles Training für die erstmals im Mai stattfindende Deutsche Meisterschaft KO-Sprint hatte die Jugend unter bahnlegerischer Federführung von Vincent und Konstantin Kunckel alles aufgeboten, womit man auch auf einem großen Wettbewerb rechnen muss: Von Lauf zu Lauf veränderte, künstliche Sperren für immer neue Routenwahlen, Runner's Choice im Halbfinale (hier wählt jeder Läufer selbst seine Gabelvariante auf Basis eines Kartenausschnitts vor dem Start) und schließlich Phi-Loop-Gabelung mit Kartenwechsel und Arenadurchlauf im Finale! Für letzteres war das als Wettkampfzentrum dienende Schulgelände bestens geeignet, denn so konnten die gerade nicht laufenden Teilnehmer und Helfer die Läufer auf halber Strecke und im Zieleinlauf nochmal kräftig anfeuern. Dass man sich zwischen den Läufen in der Turnhalle der Schule bei Kuchen und Salat warmhalten und den einzigen Schauer des Tages aussitzen konnte, war das i-Tüpfelchen auf einer gelungenen Veranstaltung. Gern mehr davon!

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